Die Geschichte der "Grünen Scheune"

 

 

Vor 125 Jahren wurde in diesem historischen Bauwerk Schnaps gebrannt und zuvor schon Bier gebraut. Danach wurde sie als landwirtschaftliches Gebäude genutzt. Das Gebäude besteht aus Fachwerk und Ziegelstein, der Sockel und die Böden sind aus Naturstein. Etwa um 1834 wurde das Haus erbaut. Unter der Scheune befindet sich ein Gewölbekeller von etwa 15 m Länge und 3 m Breite mit einem 12 m tiefen, in Naturstein gehauenen, Brunnen. Auch ist hier eine der Quellen des Wahnbaches zu finden.

Im Jahr 2000 ging das damals abbruchreife Gebäude und das Grundstück in den Besitz von Barbara & Eckhardt Venz über, die das Haus detailgetreu wieder aufbauten. Mit Fleiß und handwerklichem Geschick renovierte das Ehepaar Venz in Eigenleistung über Jahre hinweg das wunderschöne Gebäude von außen und von innen. Die alte Bausubstanz von einst blieb, soweit es möglich war, erhalten. 

Seit 13 Jahren nun hat die "Grüne Scheune" eine neue Bestimmung gefunden: Sie ist ein Heimatmuseum der besonderen Art.